11.04.2015

Jugendausbildung im April

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 Die Ausbildung diesen Monat stand unter dem Leitthema der Ersten Hilfe.

Nachdem alle vollzählig erschienen waren, ging es in den Unterrichtssaal, um dort mit der Theorie zu beginnen. Die Theorie begann mit einem „Brainstorming“ zum Leitthema, anschließend wurden die genannten Begriffe/ Maßnahmen erklärt und in der Praxis erprobt. So lernten die Junghelfer z.B. den Unterschied zwischen der NATO-Seitenlage und der stabilen Seitenlage kennen, oder wie man einen Druckverband anlegt und und und...

Danach gab es einen Crash-Kurs in Kartenkunde, der aber noch in einer der nächsten Ausbildungen weiter ausgebaut werden muss.

Nach einem ausgiebigen Mittagessen und einer kurzen Pause ging es dann auch schon ans bereitmachen für die Einsatzübung. Wir fuhren mit dem GKW I und unserem MTW nach Bad Tölz an die Isar.
Das Einsatzszenario sah wie folgt aus: Zwei vermisste Personen, eine irrt verwirrt in der Mitte der Isar umher, die andere liegt verletzt am Ufer.
Nach einer kurzen Planungsphase ging die Übung auch schon los. Ein Team aus drei Junghelfern, ausgerüstet mit einem Funkgerät, startete mit der Erkundung des Geländes bzw. des Flusses und des Flussufers. Gleichzeitig bereitete sich ein 4-köpfiges Bergungsteam auf die Rettung der verwirrten Person aus dem Fluss vor, also: Wathose an, Rettungsgurt um, Waatstock in die Hand und los geht’s.
Unter den neugierigen Blicken einiger Passanten wurde dann die besagte Person aus der Isar gerettet und zur Erstversorgung zum GKW gebracht. Zeitgleich wurde auch die zweite Person gefunden: sie lag mit einer Knieverletzung in einem Waldstück. Das unebene Gelände erschwerte die Bergung mit der Trage, aber mit vereinten Kräften retteten wir Sie dann. Nach Beendigung der Übung gab es dann noch ein Eis zur Belohnung der gelungenen Übung in unbekanntem Gelände.
Danach wurde das Material wieder auf den Fahrzeugen verstaut und es ging wieder zurück zum OV.

Dort mussten wir die Waathosen und alles was sonst noch im Wasser war zum trocknen aufhängen. Sehr viel mehr blieb dann nicht mehr zu tun, und so ging es nach diesem spannenden Apriltag wieder nach Hause, wo bereits die Dusche auf die verschwitzten Junghelfer und Betreuer wartete.


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